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Klassische Naturheilverfahren

Die klassischen Naturheilverfahren lassen sich nach Sebastian Kneipp in fünf Säulen einteilen: die Wassertherapie (Hydrotherapie), die Pflanzentherapie (Phytotherapie), die Ernährungstherapie, die Bewegungstherapie und die Ordnungstherapie. Auch ausleitende Verfahren wie die Blutegelbehandlung, die Baunscheidt-Therapie und die Schröpfkopftherapie sind ein Teil der traditionellen Naturheilverfahren und des Leistungsspektrums in meiner Praxis.

Blumenranken Illustration
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Die sanfte Medizin

Die heilende Wirkung von Pflanzen und Kräutern ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Klassische Naturheilverfahren, auch als Traditionelle Europäische Medizin bezeichnet, sind zu einem festen Bestandteil der Volksmedizin geworden und gelten als besonders schonend. Sie haben, wie in der Naturheilkunde üblich, das Ziel, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, den Organismus zu entlasten und den Gesundheitszustand des Patienten wiederherzustellen.

Blutegelbehandlung

Die Blutegeltherapie gilt als eine milde Form des Aderlasses und wird in der Naturheilkunde schon seit über 3000 Jahren angewendet und zählt zu den Ausleitungsverfahren. Blutegel sind schwarz-bräunliche wurmartige Tiere, die beim Blutsaugen verschiedene Botenstoffe in Blut und Gewebe abgeben, denen eine heilende Wirkung zugeschrieben wird.

Ablauf einer Behandlung

Blutegel sind sehr geruchs- und temperaturempfindlich, weswegen Sie vor der Behandlung kein Parfum oder Creme auftragen sollten. Die Egel werden gezielt an die gewünschten Hautpartien gesetzt. Wie viele Egel gleichzeitig gesetzt werden, hängt vom Zustand des Patienten und dem Krankheitsbild ab.

Es kann einige Minuten dauern, bis das Tierchen zubeißt. Der Blutegel sondert einen speziellen Botenstoff (Hirudin) ab, dem eine vielfältige Wirkung zugeschrieben wird. Er wirkt unter anderem gerinnungshemmend, krampflösend, immunstimulierend und antithrombotisch.

Nach ungefähr 20 bis 90 Minuten haben sich die Blutegel vollgesaugt und fallen von alleine ab. Manchmal dauert es auch länger, bis sie ihre Mahlzeit beendet haben. Die Wunde wird anschließend mit einem saugfähigen Verband abgedeckt. Die Nachblutung kann bis zu mehrere Stunden anhalten und ist ein gewünschter Effekt. Über die Wundversorgung klärt Sie ihre Heilpraktikerin Cornelia Rihm in ihrer Praxis gerne auf.

Anwendungsgebiete

Die Blutegeltherapie eignet sich für vielerlei Krankheiten.

In der Praxis findet die Methode u.a. in den folgenden Gebieten Anwendung:
  • Erkrankungen der Blutgefäße und Durchblutungsstörungen
  • Entzündungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparats (Arthrose, Arthriden)
  • Neurologische Erkrankungen
  • Erkrankungen der Augen

Baunscheidt-Therapie

Bei der Baunscheidt-Therapie handelt es sich um ein ausleitendes Naturheilverfahren, das zu den Reiztherapien zählt. Die Haut wird hierbei durch das Sticheln mit Nadeln geringfügig verletzt, wodurch die Durchblutung der Haut gefördert und der Lymphfluss angeregt wird. Auf diese Weise werden auch die Organe stimuliert, die mit dem jeweiligen Hautbereich in Verbindung stehen. Gift- und Krankheitsstoffe werden durch den angeregten Lymphfluss aus dem Körper geleitet. Gleichzeitig werden durch die hervorgerufene Entzündung Abwehrprozesse angekurbelt und die Immunabwehr in Gang gesetzt.

Ablauf einer Behandlung

Für die Baunscheidt-Therapie wurde ein spezielles Stichelgerät entwickelt, das in der Praxis für diese klassische Naturheilmethode angewendet wird. Die Heilpraktikerin desinfiziert vor der Therapie die betroffene Hautstelle, bevor sie mit dem sogenannten „Lebenswecker“ behandelt wird. Bevorzugt werden die Hautpartien auf dem Rücken in der Nähe der Wirbelsäule, aber auch der Brustkorb, die Arme, die Unterschenkel oder das Gesäß gestichelt. Anschließend wird die betroffene Hautstelle mithilfe eines Einmalhandschuhs mit dem sogenannten Baunscheidt-Öl eingerieben.

Anwendungsgebiete

Die Baunscheidt-Methode ist vor allem für Patienten mit einem geschwächten Immunsystem zu empfehlen. Das Baunscheidtieren kann bei einigen Erkrankungen Linderung verschaffen und hat sich bei folgenden besonders bewährt.

In der Praxis findet die Methode u.a. in den folgenden Gebieten Anwendung:
  • Abwehrschwäche und chronische Infekte
  • neurologische Erkrankungen
  • funktionelle Beschwerden
  • Verdauungsstörungen
  • akute und chronische Entzündungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates

Schröpfkopftherapie

Die Schröpfkopftherapie zählt zu den ältesten Verfahren aus der Naturheilkunde. Bei dieser Methode werden Schröpfgläser unter Vakuum auf die Haut aufgesetzt, um die Durchblutung zu fördern, den Stoffwechsel anzuregen und in einer Wechselverbindung stehende Organe anzusprechen. Auch Verspannungen können mithilfe der Schröpfkopftherapie gelöst werden. Man unterscheidet beim Schröpfen zwischen drei unterschiedlichen Methoden: dem „Trockenen Schröpfen“, dem „Blutigen Schröpfen“ und der „Schröpfmassage“.

Ablauf einer Behandlung

Beim „Trockenen Schröpfen“ werden bis zu zehn Schröpfgläser vorwiegend auf Hautareale des Rückens gesetzt. Die Gläser verweilen für zehn bis fünfzehn Minuten auf den Reflexzonen, wodurch sich ein Hämatom (blauer Fleck) unter dem Bereich der Schröpfgläser bildet. Der blaue Fleck bleibt in der Regel ein paar Tage nach der Behandlung bestehen. Neben der durchblutungsfördernden Wirkung werden die Abwehrkräfte angeregt, die Entzündungshemmung gefördert und Giftstoffe aus dem Körper ausgeleitet.

Eine blutige Schröpfung ist angebracht bei Stauungen/Stasen. Sie wird durchgeführt, indem "volle Reflexstellen" gestichelt werden. Mittels einer Flamme wird ein Vakuum im Schröpfglas erzeugt, bevor dieses auf die Haut gesetzt wird. Aufgrund des Unterdruckes im Schröpfglas tritt der Blutabfluß ein und entlastet so den Organismus.

Bei der „Schröpfmassage“ bewegt der Heilpraktiker das Schröpfglas sanft über die zuvor eingeölte Haut. Durch die Erwärmung der Muskulatur können schmerzhafte Verhärtungen im Bereich der Schultern und des Nackens gelockert werden. Kopfschmerzen, die häufig Verspannungen zur Ursache haben, werden auf diese Weise gelöst. Ebenso können Durchblutungsstörungen durch eine Schröpfmassage behoben werden.

Anwendungsgebiete

Die Schröpftherapie ist vielseitig einsetzbar und wird in der Naturheilkunde bei unterschiedlichen Erkrankungen angewandt.

In der Praxis findet die Methode u.a. in den folgenden Gebieten Anwendung:
  • Erkrankungen der Atemorgane
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Erkrankungen des Haut- und Gefäßsystems
  • Beschwerden im Magen-Darm-Bereich
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Stärkung des Immunsystems und der körpereigenen Abwehrkräfte

Meine Leistungen

Ein klassisches Naturheilverfahren: Die Blutegelbehandlung auf dem Rücken
Klassische Naturheilverfahren

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Rufen Sie mich gerne zu meinen Sprechzeiten von Montag bis Donnerstag zwischen 7.30 und 18.00 Uhr an.

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